8 Dinge, die Mütter von Babys wissen müssen…

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…die aber dennoch so einige Mamas zum ersten Mal hören!

In meiner Schwangerschaft habe ich unheimlich viel über das Muttersein gelesen. Ich wollte gut vorbereitet sein und mich sicher fühlen, wenn wir unser Baby aus dem Krankenhaus mit nach Hause nehmen dürfen. Und tatsächlich bin ich beim Lesen auf viele Dinge gestoßen, die ich nicht gewusst habe, die Mütter von Babys aber wissen sollten.

Hier 8 Fakten über Babys, die nicht jeder kennt:

1. Babys dürfen kein Wasser trinken

Wasser trinken kann für Säuglinge lebensgefährlich sein. Wasser ist für Babys unter sechs Monaten deshalb so gefährlich, weil ihre Nieren eine große Menge Wasser noch nicht richtig verarbeiten können und das Wasser den empfindlichen Natriumhaushalt des kleinen Körpers stören und zu einer Wasservergiftung führen kann. Muttermilch ist vollkommen ausreichend, um den Flüssigkeitsbedarf von Babys zu decken. Beginnt ein Baby an der Brust zu saugen, kommt zunächst etwas dünnflüssigere Milch, die den Durst löscht. Erst nach längerem Saugen kommt die reichhaltigere Milch. Und auch Baby-Fertigmilch ist vollkommen ausreichend, um den Durst von Babys zu stillen. Erst wenn die Babys drei Breimahlzeiten zu sich nehmen, sollte Wasser oder ungesüßte Tees zum Brei gereicht werden.

2. Babys dürfen keinen Honig essen

Honig ist ein Naturprodukt und deshalb kann es sein, dass er Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum enthält. Diese Sporen können Gifte entwickeln, die bei Babys den so genannten Säuglingsbotulismus auslösen. Dieser kann die Nerven des Babys schädigen und zu Muskel- und Atemlähmungen führen. Deshalb: Kein Honig für Kinder unter einem Jahr!

3. Babys sollen beim Schlafen auf dem Rücken liegen

Das Baby sollte zum Schlafen immer auf den Rücken liegen, ohne Ausnahme. Denn: die Rückenlage hat sich als die sicherste Schlafposition im ersten Lebensjahr herausgestellt. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind an dem plötzlichen Kindstod stirbt, ist in der Rückenlage wesentlich geringer als in der Bauchlage.

4. In Babybetten sollte nichts drin liegen

Die Experten warnen eindringlich: Nur ein leeres Babybett ist sicher. Bettumrandungen, Nestchen, Spielzeuge, Kuscheltiere, Decken und Kissen erhöhen das Risiko des plötzliches Kindstods und haben in einem Babybett deshalb nichts verloren. Der Grund dafür: die Kinder können diese Gegenstände zu nah ans Gesicht bekommen und ersticken. Ins Babybett gehören deshalb nur das Baby und ein Schlafsack.

5. Babys sollen nicht zu lange in Babyschalen liegen

Babyschalen sind sichere Kindersitze für das Auto. Aber Babys sollten so wenig Zeit wie möglich in den Babyschalen liegen. Denn liegen Babys täglich mehrere Stunden in den Schalen, belastet die Haltung, die die Kleinen in der Babyschale einnehmen, die Wirbelsäule und können spätere Rückenschäden zur Folge haben. Kurze Autofahrten oder auch mal eine längere Fahrt in den Urlaub sind aber kein Problem.

6. Babys können die Körpertemperatur noch nicht gut regulieren

Babys können ihren Wärmehaushalt oft noch nicht alleine regulieren. Deshalb ist es wichtig stets zu kontrollieren, dass den Kleinen nicht zu kalt oder zu warm ist. Das kontrolliert man am besten im Nacken des Kindes. Ist der Nacken des Babys zu kühl, ist ihm zu kalt. Ist der Nacken klebrig oder schwitzig, ist dem Baby zu warm. Hände oder Füßchen sind kein guter Indikator, fasst deshalb unbedingt regelmäßig in den Nacken!

7. Babys haben keine geschlossene Schädeldecke

Insgesamt besitzen Babys sechs Stellen am Schädel, die nicht knöchern miteinander verwachsen sind. Sie werden Fontanellen genannt. Sie schließen sich erst im Laufe der Zeit. Aber keine Sorge: das Baby ist zwar empfindlich am Kopf, aber die Schädelplatten werden von einem sehr robusten Bindegewebe zusammengehalten und sind nicht so empfindlich, wie es vielleicht den Anschein hat. Trotzdem muss man aber vorsichtig sein! Zudem ist es wichtig bei Luftzug oder Wind das Köpfchen mit einer Mütze zu schützen. Und Eltern sollten darauf achten, dass die große Fontanelle nicht stark eingefallen ist, denn das kann auf einen starken Flüssigkeitsmangel des Babys hindeuten. Sollte die Fontanelle des Kindes stattdessen nach außen gewölbt, straff und nicht weich sein, kann dies ein Zeichen für eine Entzündung sein. Dann sofort einen Arzt aufsuchen!

8. Mit Lippenherpes auf keinen Fall Baby küssen!

Für Babys kann Herpes sehr gefährlich werden. Bei Neugeborenen können die Herpes-Erreger zum Beispiel Organe befallen oder eine Gehirnentzündung auslösen. Deshalb gilt für Erwachsene mit Lippenherpes: Babys auf keinen Fall küssen und Herpes sofort behandeln!

 

Mal ehrlich, hast du alle dieser 8 Fakten über Babys gekannt? Falls ja: dann bist du entweder eine Supermama, Hebamme oder extrem gut informiert!

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Katharina Kokoska

Mama eines wundervollen Sohnes // Frau eines fantastischen Mannes // Bloggerin // Informatikerin // Nach-Gran-Canaria-Ausgewanderte

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