Wenn das Baby rote Flecken beim Weinen bekommt

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Wir waren gerade beim Einkaufen als es das erste Mal passierte. Mein Sohn weinte und wollte aus dem Kinderwagen genommen werden. Doch ich stand an der Kasse und musste die Waren auf das Band legen. Ich redete mit ihm, versprach ihn gleich auf den Arm zu nehmen sobald ich gezahlt habe. Doch mein Baby – sonst immer ein kleiner, fröhlicher Sonnenschein, der gerne im Kinderwagen durch die Welt gefahren wird – hatte keine Geduld mehr. Er schrie lauter. Doch was sollte ich tun? Ich musste doch noch schnell bezahlen! Kaum hatte ich den Kassenbon in der Hand, fiel dieser mir beim Blick in den Kinderwagen fast wieder aus der Hand: mein kleiner Schatz hatte auf der Stirn und um die Augen feuerrote Flecken! Die Panik war augenblicklich da! War das eine allergische Reaktion? Eine schlimme Kinderkrankheit? Ich nahm mein Kind auf den Arm, tröstete und küsste es und schob dabei den Einkauf aus dem Laden. Dabei schossen mir tausend Gedanken durch den Kopf. Sollte ich nun sofort zum Kinderarzt fahren? Oder gleich zur Notaufnahme? Oder erst einmal meinen Mann anrufen? Ich entschied mich für letzteres. Doch noch während ich meinem Mann am Telefon alles erzählte, konnte ich beobachten, wie die Flecken heller wurden. Und nach knapp fünf Minuten waren sie ganz verschwunden und mein Sohn gluckste glücklich auf meinen Arm.

Was um Himmels Willen waren das für Flecken? Und wie waren sie so schnell wieder verschwunden?

Bekommt mein Baby Ausschlag beim Weinen?

Zu Hause angekommen bin ich dieser Frage auf den Grund gegangen. Ich hatte nun die Idee, dass es ein Ausschlag sein könnte, der durch die Tränen kommt. Denn um die Augen waren die Flecken besonders heftig gewesen. Doch da war ich auf dem Holzweg! Tatsächlich erklärte mir der Kinderarzt dann, dass diese Rötungen durch die Anstrengung des Weinens auftreten können und völlig unbedenklich sind. Die Haut wird stärker durchblutet, weil der Blutdruck durch das Weinen steigt und dann können solche Flecken auftreten. Ich solle mir keine Sorgen machen, sonders das Kind einfach trösten, wenn es so stark weint.

Ich war wirklich extrem erleichtert. Es ist schon verrückt, wie ich als Mama sofort Panik bekomme, wenn mein Kind vermeintlich krank oder in Gefahr sein könnte! Auch wenn ich versuche mir das vor dem Kind nicht anmerken zu lassen und mir Mühe gebe ruhig zu bleiben, bin ich innerlich extrem aufgewühlt. Wie wird das erst werden, wenn der kleine Mann älter ist und klettern, toben und wilde Sportarten ausprobieren will? Hoffentlich bekomme ich dann keine Stressflecken im Gesicht!

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Katharina Kokoska

Mama eines wundervollen Sohnes // Frau eines fantastischen Mannes // Bloggerin // Informatikerin // Nach-Gran-Canaria-Ausgewanderte

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